Bärenmarke-Hüther
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Tour de Ixem 2005

TdI, 7. Etappe

Mann, ist das brutal, wenn schon 15 Kilometer vor dem Ziel jeder Tritt in den Beinen schmerzt. Unterwegs denkt man da schon mal an's Aufgeben, aber ich wusste nicht, wo ich den Besenwagen finde :-)
Wie erwartet, war ich heute nicht so fitt wie bei den anderen Etappen. Die bisher bei hohem Tempo gefahrenen knapp 150 Kilometer machten sich doch langsam bemerkbar. Bereits bei der ersten Steigung hatte ich den Anschlu? an das Hauptfeld verloren. Im weiteren Verlauf der Etappe fuhr ich dann in h?ufiger wechslenden Kleingruppen, doch am letzten Berg musste ich alle Begleiter (zu diesem Zeitpunkt zwei) davon ziehen lassen und alleine in's Ziel kriechen.
Die zwei Pl?tze, die ich gestern gutmachen konnte, habe ich vermutlich heute wieder verloren. Naja, es w?re sch?n gewesen, am Ende vor dem 25. Platz zu stehen und damit besser zu sein, als letzten Jahr.
Auf jeden Fall hat die Tour trotz der Strapazen wieder viel Spa? und Appetit auf n?chstes Jahr gemacht.
So, das war's nun von der diesj?hrigen Tour-de-Ixem. Bis zum n?chsten Jahr, euer H?-Bar - der nun erst mal ein paar Tage Radpause braucht.
14.8.05 21:42


TdI, 7. Etappe

Oje, das wird heute nichts - wenn man schon morgens, noch im Bett liegend, das Gef?hl hat, gerade von einer Radtour heim zu kommen....
Und das vor der K?nigsetappe!
Habe ich mich gestern doch zu sehr verausgabt? Vielleicht schaffe ich es ja heute endlich, als Letzter in's Ziel zu kommen ;-)
13.8.05 11:14


TdI, 6. Etappe

Puh, das war heute aber anstrengend. Da war ja das Bergzeitfahren einfacher.
Bei der heutigen Flachetappe war abzusehen, da? das Feld lange zusammenbleibt. Am Anfang der Etappe ging's zwar ?fters leicht auf und ab, aber das Tempo in der Ebene war nicht so unglaublich hoch. Man konnte sich zwar nicht ausruhen, ist im Windscahtten aber ohne gro?e Probleme mitgekommen.
So ein Pulk von unge?bten "R?ssel an Schwanz"-Fahrern ist allerdings nicht ungef?hrlich, wenn man sich im normalen Stra?enverkehr bewegt. Bis auf einen Sturz, der keine Blessuren hinterlie?, ist aber zum Gl?ck nichts passiert.
Erst bei der dritten Sprintwertung wurde, bei leicht ansteigendem Gel?nde, das Feld auseinandergerissen und in viele kleine Gruppen aufgeteilt. Bis zur n?chsten Steigung war ich Teil eines sch?nen Vierer-Kreisels, danach waren auf einmal alle weg und ich musste alleine gegen Wind und Schweinehund k?mpfen. Schon bl?d, so eine Situation: Einer ist mir vorraus, zwei sind zur?ckgefallen. Da kann man nur hoffen, da? der Vordermann irgendwann nachl?sst, damit man ihn einholen kann oder da? man von den hinteren Fahrern eingeholt wird, damit man sich bei denen dranh?ngen kann.
Eine einzige l?ngere Abfahrt mussten wir heute hinabrollen, auf der ich gegen?ber meinem Vordermann viel Boden gutgemacht habe. Er hat mich rankommen lassen und nun ging's die letzten 10 Kilometer zu zweit weiter. Naja, eigentlich waren es nur etwa 6 Kilometer, die letzten 4000 Meter konnte ich das Tempo doch nicht mehr ganz mithalten, obwohl mich mein Partner st?ndig zum K?mpfen motiviert hat. Nachdem er vorher auf mich gewartet hatte, wollte ich ihn nicht im Stich lassen, aber auf den letzten Kilometern waren meine Akkus dann doch leer. Dummerweise hatte ich auch kein Ladeger?t dabei :-)
Ob das "Hinterherrennen" heute gut oder schlecht war, kann ich erst morgen beurteilen. Auf jeden Fall war ich so schneller als wenn ich die Etappe alleine zu Ende gefahren w?re. Wie gut meine Beine das verkraftet haben, werde ich morgen merken, da kommt ja nur noch die K?nigsetappe, mit 49 Kilometern auch die l?ngste ;-)
13.8.05 00:26


TdI, 5. Etappe

Bergzeitfahren, meine gef?rchteste Etappe. Nachdem ich die Strecke am Vortag mit dem Auto abgefahren war und gesehen hatte, da? es zwischendurch sogar bergab geht und die Steigung gar nicht so steil ist, bin ich mit dem gleichen Respekt guter Dinge gestartet. Von Anfang an Gas geben, Puls maximal 180 und zwischen den beiden Ansteigen erholen, war mein Plan. Von den Spitzenfahrern hatte ich Zeiten von 11 bis 12 Minuten geh?rt, f?r mich hatte ich daher mit 15 bis 16 Minuten gerechnet.
Gestartet wurde im Minutenabstand. Am Anfang kostetet es mich schon etwas ?berwindung, das Tempo hochzuhalten, nachdem ich aber meinen Tritt gefunden hatte, ging es ganz gut. Die L?cke zu meiner "Vorstarterin" verringerte sich relativ schnell auf wenige Meter, blieb dann aber fast die ganze Strecke ?ber konstant. Ich bin einfach nicht n?her drangekommen. Temposteigerungen, vor allem bergauf, sind eh' nicht meine St?rke, lieber fahre ich gleichm??ig mein Tempo durch und spare die letzten K?rner f?r den Schlu?sprint.
Am Sonntag mu?te ich Heidi auf den letzten Kilometern davonziehen lassen, dieses Mal war es umgekehrt. Nach der letzten Kurve vorm Ziel war sie doch greifbar nahe. Das hatte mich nochmal angespornt, die letzten Meter mit Vollgas durchzuziehen anstatt in meinem bisherigen "Wohlf?hltempo" ?ber die Ziellinie zu rollen.
Die 5,3 Kilometer haben mich genauso fertig gemacht, wie die 30 Kilometer-Etappen zuvor, bei einer normalen Etappe w?re ich vermutlich auch nicht in 13:43 Minuten da goch gehechtet.
Meinen 25. Paltz vom Vorjahr habe ich nun wieder erreicht, aber kann ich den bis zum Ende halten? Morgen und ?bermorgen kommen noch zwei ?ber 40 Kilometer lange Etappen, da ist die Gefahr gro?, da? meine Ausdauer nicht ausreicht und ich - wie bereits bei der zweiten Etappe - nach 30 Kilometern einbreche.
12.8.05 12:46


TdI, 4. Etappe

Weitere 10 Minuten auf den Gesamtf?hrenden verloren, aber 2 Pl?tze gutgemacht.
Die ersten paar Kilometer konnte man sich noch ausruhen, es war eben und das Feld blieb zusammen, soda? man nur im Windschatten dem Hauptfeld hinterherrollen musste.
An der ersten Steigung wollte ich nicht schon wieder so weit zur?ckfallen, wie bei der letzten Etappe und habe daher von Anfang an etwas mehr Gas gegeben. Trotzdem kam ich nicht weit nach vorne. Auf dem folgenden Flachst?ck habe ich, Roswitha im Schlepptau, eine beherzte und Kr?fte zehrende Aufholjagd auf den vor uns liegenden Fahrer gestartet und v?llig au?er Atem, aber erfolgreich, beendet. Dummerweise ging's dann gleich wieder leicht bergauf, Zeit zum Erholen war nicht da, jetzt hie? es: dranbleiben. Das habe ich leider nicht ganz geschafft, aber zum Gl?ck ging's danach erst mal bergab - meine Chance, den R?ckstand aufzuholen, denn bergab kenne ich mittlerweile keine Gnade mehr. Die Helfer hatten die Kreuzungen gut abgesichert, soda? wir ungehindert durch die Kurven sausen konnten. Roswitha war mittlerweile zur?ckgefallen und ich alleine unterwegs. Nochmal ein bisschen eben, leicht hoch und runter, dann, nach etwa einem Drittel der Strecke, hatte ich endlich 2 Mitstreiter eingeholt, hinter denen ich mich erst mal ausruhte. Sp?ter wurden wir dann ein Vierer-Gruppetto, das, sofern es die st?ndig auf und ab f?hrende Strecke zulie?, ganz gut harmonierte.
Am letzten Anstieg, ca. 10 Kilometer vorm Ziel, konnte ich mit Michel einen kleinen Vorsprung rausfahren, aber die letzten Kilometer zogensich noch ewig, das war eine harte Qu?lerei. Alleine h?tte ich schon l?ngst die Beine hochgelegt, aber zu zweit strengt man sich halt doch an und will nicht als erster aufgeben. Kurz vorm Ziel hatte uns dann doch wieder einer der "Zur?ckgebliebenen" in rasantem Tempo ?berholt, wir waren aber zu schlapp, ihm zu folgen. Ich habe noch versucht, mich "festzubei?en", aber es ging nichts mehr.
Nachdem ich morgens kaum die Treppen hochgekommen bin, war ich am Ende doch ?berrascht, da? ich die 30 Kilometer so gut durchgehalten habe. Es lohnt sich vielleicht doch, auch am Anfang schon mal die Z?hne zusammenzubei?en um und an einer Gruppe dranzubleiben und nicht den Anschlu? zu verlieren.
Immerhin konnte ich mich im Gesamtklassement 2 Pl?tze nach vorne k?mpfen und liege jetzt nur noch 50 Sekunden hinter meinem 25. Platz vom Vorjahr. Beim Bergzeitfahren werde ich allerdings wieder etwas Zeit verlieren. Die letzte Etappe k?nnte mir auch noch zum Verh?ngnis werden, da sie doch einige Kilometer l?nger ist, als die ?brigen und da dann wieder mehr Ausdauer gefordert ist.
10.8.05 12:47


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