Bärenmarke-Hüther
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typischer Radlerarm - schon nach der ersten Tour

Mo, 22.5.
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69,37 km, 21,10 km/h; 701 Höhenmeter; sonnig, 28 Grad; bergig

Der heutige Tag begann mit einer mißglückten Fahrradreparatur. Es ist nicht einfach, montags Einzelhandelsgeschäfte zu finden, die geöffnet haben. Nachdem wir schließch eine Ersatzspeiche bekommen hatte, fehlte zu Hause dann doch das passende Werkzeug, um sie einzuziehen.
Michel und Thorsten haben sich also auf die Suche nach einem neuen Rad gemacht. Bernhard, Holger und ich mussten dann alleine gegen den Mistral kämpfen. Puh, wie soll ich denn den Berg hoch nach Dieulefit kommen, wenn ich vorher schon kaputt bin? Vielleicht lag das Früstück doch schon zu lange zurück, denn nach der Essens-Pause, die wir oben auf dem "Gipfel" eingelegt hatten, lief's erstaunlich gut. Trotz Gegenwind hielt ich es kilometerlang bei 25 bis 30 km/h an erster Position aus. Nur nach der ausgedehnten Café-Pause in Taulignan (10 km vor der Zielankunft in unserem Ferienhaus) war dann doch die Luft raus - der Radler hat Holger wohl zu sehr aufgebaut, nächstes Mal kriegt er keinBier mehr :-) Ich konnte nur mit Mühe im Windschatten bei etwa 34 km/h folgen.
22.5.06 21:48


Es geht los.

So, 21.5.
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ca. 72 km, 23 km/h; sonnig, 28 Grad; meist flach

Doch kein Regen, also auf auf den Asphalt. Die erste Etappe fing schon mal gut an, lauter Pannen: zuerst bricht mein Trinkflaschenhalter (er hält aber zum Glück noch), dann hab ich nach wenigen Kilometern einen platten Reifen (Tipp: nicht mit geflickten Schläuche in Radurlaub fahren), dann bricht Thorsten einen Speiche, der Akku meiner Kamera gibt seinen Geist auf (den Ersatzakku habe ich natürlich nicht dabei) und ich merke erst nach 50 km, dass ich bei meinem Tacho die falsche Radgröße ausgewählt habe und nicht weiß, wie man diese umstellt. Am Ende mussten wir auch noch feststellen, dass einigen von uns der sonnige Tag rote Arme bescherte.
Dieses Unheil war ja abzusehen, nachdem gestern alles reibungslos verlief: Kein Stau auf der Autobahn, das Haus ist super (Erstbezug, üppig ausgestattet) und der Wein aus der Nachbarschaft schmeckt lecker. Es gibt sogar Garagen, wo wir unsere Räder nach der Ankunft einfach abstellen können, anstatt sie wie bei anderen Unterkünften nachts im Wohnzimmer zu verstauen, da musste ja irgendwann was schief gehen :-)
Die Radfahrt selbst ging ganz gut. Wie in den vergangenen Jahren haben Bernhard und ich uns unterwegs abgesetzt und sind eine kürzere Route gefahren. Ich bin dieses Jahr ja noch nicht so viel gefahren und war daher froh, dass die Strecke heute nicht so lang und nicht so bergig war. Am Ende hatte uns auch zum Glück noch eine Kaffeepause und Rückenwind aufgebaut, sodass wir nicht ganz kaputtt zu Hause ankamen.
Vaison-la-Romaine
21.5.06 22:20


erster Formtest

Oje, am Samstag geht's wieder zum Träningslager in die Provence. Auch dieses Jahr passt wieder mein mittlerweile zur Gewohnheit gewordener Spruch: "So schlecht war ich noch nie vorbereitet.".
Seit Mitte Februar habe ich immerhin etwa 90 Kilometer auf dem Sattel verbracht: 17 + 40 + 9 +9 + 9.
Naja, irgend jemand muss ja auch Einkaufen, Kochen usw., aber das wollte auch Bernhard schon machen. Mal sehen, wer gewinnt...

Da mein Saisonhöhepunkt erst im August ist, wenn die Tour-deIxem startet, mache ich mir jetzt noch keine Sorgen um den Träningsrückstand. Ulle ist im Frühjahr auch immer noch schlapp und fährt dann bei der Tour de France mit - und bei mir stimmt schon das Gewicht. Ausserdem will ich die Tour-de-Ixem ja nicht gewinnen, mir reicht's, wenn ich Dritter werde :-)
17.5.06 22:53


Und wieso hatte ich die ganze Woche w?hrend der Tour de Ixem keine Probleme mit meinem Knie, aber bei jeder Fahrt davor und danach?
Habe ich wirklich zum richtigen Zeitpunkt die Sattelh?he zuf?llig auf den Millimeter genau auf die richtige H?he eingestellt?
An den Schuhen wird's ja nicht liegen...
22.8.05 22:28


RTF Rülzheim, 20.8.

66 Kilometer RTF und keinem Radfahrer begegnet - das habe ich auch noch nicht erlebt. Ganz so allleine war ich zwar nicht unterwegs, aber ich wurde von niemandem ?berholt und habe selbst auch nur drei oder vier Radler "eingefangen", die wesentlich langsamer waren, als ich. Windschatten gab's dieses Mal also nicht.
Das war auch gar nicht n?tig, ich bin auch alleine ganz gut durchgekommen. Erstaunlich gut sogar, damit h?tte ich nicht gerechnet, nachdem die Tour zwei Tage zuvor doch recht beschwerlich war.
Das Sch?ne, wenn man am Anfang Gegenwind hat, ist die Hoffnung, da? auf den letzten Kilometern der Wind dann von hinten weht. Zum Gl?ck hatte die Strecke auch wenig Steigungen, das ist n?mlich im Moment meine gro?e Schw?che. In der Ebene komme ich ganz gut voran, da konnte ich auch am Ende noch mit ?ber 30 km/h dem Ziel entgegeneilen. Da h?tte ich vielleicht auch die gr??ere Tour ?berstanden - wenn bei dieser ebenfalls weniger H?henmeter zu bew?ltigen waren, als in der Ausschreibung angegeben.

Nachdem meine bisherigen Durchschnittsgeschwindigkeiten so mies waren, habe ich jetzt auch meine Puls-Obergrenze etwas erh?ht. 140 war doch zu wenig, 180 wie bei der Tour de Ixem... das mu? ja nicht unbedingt sein. Ich denke die Mitte, 160, passt ganz gut, damit hatte ich zumindest gestern keine Probleme - und endlich auch alleine einen Schnitt von 28 km/h erreicht!
21.8.05 22:31


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